Texten für Twitter: Mehr Schwung in 140 Zeichen …

 
Ein kleiner hellblauer Vogel auf weißem Grund. Nein, das ist kein mittelalterlicher Wappenschild. Sondern das Logo des US-amerikanischen Social-Media-Netzwerks Twitter. Der Vogel ist bei namhaften Persönlichkeiten wie Barack Obama oder dem Dalai Lama gelandet – und natürlich auch bei Donald Trump. Sie alle tweeten, was das Zeug hält. Und das nicht ohne Grund. Denn Twitter liegt weiterhin im Trend und ist – logisch – auch für das Marketing interessant. Warum, lesen Sie in Ihrem Textertipp „Texten für Twitter“ …
 

Texten für Twitter

 
Das Logo ist durchaus sinnig: „To twitter/to tweet“ bedeutet nämlich im Englischen „zwitschern“. Die kleinen Nachrichten („Tweets“) sind dabei auf maximal 140 Zeichen beschränkt. Voraussetzung für die erfolgreiche Nutzung ist entweder eine bestehende Internetverbindung oder Mobilfunk-Empfang, sofern Sie Twitter per SMS nutzen möchten (Vorsicht: Das Senden und Empfangen von Tweets ist dabei zwar kostenfrei, es können jedoch Übermittlungsgebühren bei Ihrem Mobilfunkanbieter entstehen! Mehr dazu unter http://goo.gl/Z8E6s). Eine Registrierung ist nicht notwendig, um Tweets zu lesen. Jedoch können nur Mitglieder der Community auf die Tweets anderer reagieren bzw. selbst twittern.
 

Texten für Twitter: Wie man in den Wald zwitschert …

 
Sofern man sich beim Netzwerk registriert, kann man munter drauflos twittern. Der Inhalt der Nachrichten ist nicht vorgegeben. Es empfiehlt sich jedoch, diesen auf die gewünschte Zielgruppe abzustimmen. Klingt banal, ist es aber nicht. Doch um die Zielgruppe überhaupt zu erreichen, muss man auch gelesen werden. Tendenziell bekommt ein Twitter-Kanal mit mehr Abonnenten (Followers) auch mehr Aufmerksamkeit. Das ist ähnlich wie bei Facebook. Hier zählen schließlich auch die „Likes“. Auch bei Twitter gibt es einen News-Feed, in welchem der Abonnent automatisch über Neuerungen auf der Seite des „Verfolgten“ informiert wird. Sie können Twitter also benutzen, um kurze Inhalte schnell mit anderen zu teilen. Es gilt: Aktualität und Relevanz schlagen Banalität und Masse.
 

Twitter Marketing

 

… so schallt es wieder heraus!

 
Es ist üblich, Menschen, die einem folgen, auch selbst zu folgen. Das führt in der Regel schnell zu einer ordentlichen Zahl an Abonnenten. Eine weitere Funktion stellt der sogenannte „Retweet“ dar. Man könnte das Retweeten mit einem Zitat vergleichen, das dazu dient, eine besonders herauszustellende Aussage zu würdigen.
 

Rabbit Emarketing Twitter

 
Darüber hinaus bietet Twitter auch die Möglichkeit, Tweets zu favorisieren. Der virale Wert solcher Funktionen ist enorm, bedingt sich aber durch die eigene „Anhängerschaft“. Wie in jedem sozialen Netzwerk sind es schließlich die Nutzer, die über den Erfolg eines Kanals entscheiden. Mit 39 Millionen Anhängern ist im Übrigen der Kanal des kanadischen Popstars Justin Bieber das erfolgreichste Twitter-Konto im Jahr 2013. Zählt man die sozialen Netzwerke nicht mit, so ist das erfolgreichste Unternehmen auf Twitter Samsung Mobile US: Mit 4 Millionen Followers auf Rang 187. Wie’s kommt? Der Kanal @SamsungMobileUS bietet neben nett verpackter Eigenwerbung und Event-Hinweisen auch immer wieder Mitmach-Aktionen für die Community.
 

Samsung Twitter

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Twitter-Marketing: So geht’s …

 
Wenn Sie als Unternehmen erfolgreich in das Mikro-Blogging einsteigen wollen, sollten Sie sich unbedingt an folgende Regeln halten. Die Grundlagen kennen Sie bereits: Prägnanz, Kürze, Qualität. Und jetzt wird es konkret. Diese 10 Tipps helfen Ihnen, sich optimal auf Twitter zu präsentieren:
 
1. Sie haben 140 Zeichen Platz. Und Schluss. Nutzen Sie diese Zeichenzahl optimal aus. „Bevor ich zum Punkt komme, muss ich Ihnen erst noch…“ Mir egal, dachte K. Der Punkt hätte ihn interessiert. Dann nicht. Mail gelöscht. Das sind 138 Zeichen, die auf unterhaltsame, ansprechende Weise einen Ratschlag vermitteln – ideal für ein Unternehmen wie den Texterclub. Übrigens: Auch Grafiken können Sie einbinden. Diese verbrauchen dabei 20 der möglichen 140 Zeichen Ihres Tweets. Mehr zum Thema „Bilder auf Twitter“ gibt’s hier: https://dev.twitter.com/de/media/photos
 
2. Verwenden Sie „Hashtags“. Das sind in den Nachrichten-Text eingebaute Schlagwörter („Tags“). Sie helfen anderen Usern, Ihre Texte in bestimmte Kategorien einzuordnen. Auch werden die aktuell beliebtesten Themen anhand dieser Etiketten analysiert. Der Name stammt übrigens von der englischen Bezeichnung für das Raute-Symbol (#). Dieses Doppelkreuz (engl. „hash“) steht unmittelbar vor dem Wort, das den „Tag“ definiert. Hier ein Beispiel:
 

Hashtags

 
3. Qualität vor Quantität. Auch ein sozialer Kanal bedarf einer durchdachten Redaktion – auch wenn es hier durchaus auch einmal lockerer zugeht. In der Anfangsphase sind drei Tweets am Tag in Ordnung. Hier sind Sie noch auf Abonnenten-Suche. Ihr Wirkradius ist im Aufbau. Doch auch hier gilt: Schreiben Sie, was interessiert! Im Texterclub tweeten wir einmal pro Tag. Auch die Aktualität Ihrer Beiträge ist entscheidend. Wer erst drei Tage später einen Beitrag zum kalendarischen Sommeranfang twittert, der gilt als veraltet. Und hat nach Meinung der Community auch keinen Lesewert. Nutzen Sie zum Beispiel Google-News, um sich einen Überblick über aktuelle Themen zu verschaffen.
 
4. Twitter ist nicht Facebook. Erwarten Sie daher auch keinen regen Austausch über Ihre Tweets. Zwar bietet Twitter mittels Antwort-Funktion die Möglichkeit, direkt auf einen Tweet zu reagieren. Allerdings sind sogenannte „Gespräche“ auf Twitter nicht die Regel. Ausnahme: Sie sind ein Unternehmen, das Twitter als Helpline nutzt. Hier können Kunden ihr Problem mittels Antwort kommunizieren. Ein Mitarbeiter antwortet dann auf den Tweet und es entsteht ein Hilfegespräch, das zeitlich und räumlich unabhängig ist. Der Kunde muss Sie also nicht mehr anrufen oder auf einen freien Mitarbeiter im Online-Chat warten.
 
5. Zeigen Sie deutlich, wer Sie sind. Ihr Profil bildet die Spitze Ihres Kanals. Hier sollten Sie sich in eine Sparte einordnen, mit wenigen Worten darstellen sowie Firmensitz und Website-Link angeben. Lassen Sie andere User nicht erst lange rätseln, ob Ihr Kanal für sie von Interesse sein könnte. Sagen Sie einfach, wer Sie sind und wo man Sie außerhalb von Twitter noch finden kann.
 
6. Verbrauchertipp: na klar – Werbung: in Maßen. Twitter ist, wie schon gesagt, ein Netzwerk von Mikroblogs. Dementsprechend gelten auch hier die Standards der großen Brüder: Aufdringliche Werbung ist verpönt. Hilfreiche Empfehlungen für (getestete) Produkte sind OK. Empfehlen Sie doch einfach mal die Kanäle und Angebote Ihrer Partner. Oder verweisen Sie auf Sonderaktionen in Ihrem Online-Shop. Sagen Sie auch gerne einmal „Kauf mich!“, nur eben nicht zehnmal pro Tag. Ein- bis zweimal im Monat ist für ein Unternehmen vertretbar.
 
7. Verknüpfen Sie Ihre sozialen Netzwerke miteinander. Sie haben Präsenzen in weiteren sozialen Netzwerken? Dann kommunizieren Sie das auf Ihrer Website, auf Flyern, Plakaten und natürlich in den jeweiligen Kanälen selbst. Zeigen Sie, wo man Sie findet. Im Internet nutzen Sie dafür direkte Links, kleine, auf Ihr Profil verweisende Icons oder interaktive Buttons, sogenannte „Social-Media-Plug-ins“. Letztere sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie einen nicht unerheblichen Eingriff in die Privatsphäre des Seitenbesuchers darstellen. Weitere Informationen zum sicheren Gebrauch finden Sie zum Beispiel hier: http://goo.gl/D3VKr.
 
8. Nutzen Sie die Funktion „Wem folgen?“. Twitter bietet Ihnen auf der Basis Ihrer bereits verfolgten Kanäle eine sich laufend erneuernde Auswahl potenziell interessanter Konten. Dabei scannt die Twitter-Software diese nach Hashtags und Keywords wie „Buch“, „Dienstleister“ oder Ähnlichem. Deshalb sollten Sie solche wiederum in Ihre eigenen Tweets einbauen, um anderen Usern vorgeschlagen zu werden.
 
9. Finden Sie andere Mitglieder per Freitext-Suche. Das empfiehlt sich gerade in der Anfangszeit, wenn Sie noch über einen eher kleinen Pool an verfolgten Kanälen verfügen. Oder natürlich, wenn Sie ganz konkret auf der Suche nach einem bestimmten Keyword sind.
 
10. Erstellen Sie Serien-Tweets. Der große Vorteil: Ihre Abonnenten erkennen direkt etwas Bekanntes – damit bedienen Sie ein wichtiges Motiv der Informationsaufnahme. Das animiert zum Lesen. Sobald Sie ein Konzept für einen Serien-Tweet gefunden haben, erlaubt das auch eine relative einfache Redaktion. Ein regelmäßiger Turnus, zum Beispiel alle fünf Tage, fördert den Eindruck einer Kontinuität. Er ist aber nicht zwingend erforderlich.
 

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