Sprüche zu Weihnachten: Weihnachtliche Texte mit Metaphern & Co.

Weihnachten: Sprüche, Metaphern, Redewendungen

 
Schöne Sprüche zu Weihnachten gesucht? Oder soll es eine besondere Weihnachts-Metapher sein, die die Weihnachtspost, eine Weihnachtsrede oder eine Einladung sprachlich verfeinert? Im Textertipp finden Sie die besten Sprüche, Metaphern und Redewendungen rund um Weihnachten und Winter auf einen Blick. Natürlich – wie immer – mit praktischen Anleitungen, wie Sie dieses am besten verwenden. Viel Spaß beim Lesen.
 

Sprüche zu Weihnachten

 

Sprüche und Metaphern zu Weihnachten? Warum überhaupt?

Eine Goldgrube für Texter
 

Sprüche, Metaphern und Redewendungen transportieren einen Begriff in einen neuen Sinn-Zusammenhang. Das heißt: Zwei Begriffe oder zwei Themenbereiche, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, begegnen sich in einem Satz oder einer Wendung. Und geraten so in einen neuen Zusammenhang. „Jemanden ausnehmen wie eine Weihnachtsgans“ hat mit der Weihnachtsgans an sich ja eigentlich nichts zu tun, sondern beschreibt, dass jemandem viel Geld abgeknöpft wird.
 
Hier soll es um Sprüche und Redewendungen zum Thema „Weihnachten“ gehen. Die sind natürlich an die freudige Stimmung im Dezember angelehnt, aber auch an Schnee und Kälte. „Ein gefallener Engel“ ist ein Beispiel für eine Metapher, eine bildhafte Übertragung. „Sich warm anziehen müssen“ gehört zu den Redewendungen, also festen Wortverbindungen, deren Bestandteile nur zum Teil oder gar nicht ausgetauscht werden können. Und „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ kennen Sie als Sprichwort. Meist verwenden wir Sprüche und Metaphern, ohne es bewusst zu bemerken. Sie haben sich im Laufe der Zeit in unseren Wortschatz eingeschlichen – und bereichern ihn ungemein! Denn vieles lässt sich am prägnantesten und einfachsten als „Bild“ ausdrücken.
 

Weihnachtssprüche und Metaphern richtig verwenden

Nicht aufs Glatteis begeben …
 
Und schon wieder ein Sprachbild! Um nicht aufs Glatteis zu geraten, gilt es im Umgang mit Sprüchen, Metaphern und Redewendungen ein paar Regeln zu beachten. Denn wenn Sie sprachliche Bildwelten als Kulissen für Ihre Produkt-Inszenierung nutzen, brauchen Sie viel Fingerspitzengefühl. Aufgepasst!
 
Regel Nr. 1 für Sprüche zu Weihnachten: Bilder müssen stimmig sein
Wenn jemand seinen tollen Schlitten an die große Glocke hängt, dann baumelt sicher nirgends ein Schlitten an einer Glocke. Der Angeber prahlt schlicht mit seinem tollen Auto. Wie Sie sehen, können beim Jonglieren mit mehreren Sprachbildern schnell Unstimmigkeiten im Kopfkino entstehen. Vorsicht also vor „schiefen“ Bildern! Damit bewegen Sie sich auf dünnem Eis.
 
Regel Nr. 2 für Sprüche zu Weihnachten: Bleiben Sie mit den Sprachbildern in einer Welt
Mischen Sie Sprüche, Sprachbilder und Redewendungen aus verschiedenen Welten nicht, sonst richten Sie nur ein heilloses Durcheinander im Kopf Ihres Lesers an. Sich freuen wie ein Schneekönig, weil einem Honig ums Maul geschmiert wird? Hier sind die Sprachwelten „Winter“ und „Körper“ bzw. „Essen und Trinken“ vermischt – und das passt nicht zusammen. Vorsicht ist auch manchmal geboten, wenn Sie in einer Wortwelt bleiben: Das politische Tauwetter ist Schnee von gestern. Zwar ein und dasselbe Thema, aber hier überfordern zu viele Bilder.
 
Klarer Tipp: Ein Sprachbild reicht schon.
 
Regel Nr. 3 für Sprüche zu Weihnachten: Halten Sie Sprachbilder nicht zu lange
Wenn man mit Sprachbildern spielt, stößt man schnell auf viele neue Ideen und gewitzte Formulierungen. Denn Texten mit Metaphern macht Spaß – es verleitet aber auch zu allzu verspielten Texten. Denken Sie daran: Irgendwann muss auch Ihr Angebot wieder ins Spiel kommen. Nutzen Sie bildhafte Sprache, um es gekonnt in den Fokus zu rücken und ihm neuen Glanz zu verleihen. Besonders für den Verkaufstext gilt: „Weniger ist mehr“! Gehen Sie sparsam mit Metaphern um, damit Ihr Leser sich nicht in den Bildern verliert. Auf einen Satz mit Metapher sollte einer ohne folgen. Sonst ist Ihr Text behängt wie ein Christbaum und wirkt schnell überladen.
 
Regel Nr. 4 für Sprüche zu Weihnachten: Konstruieren Sie nicht mit Gewalt
Und zu guter Letzt: Versuchen Sie nicht zwanghaft Sprachbilder zu konstruieren. Das klingt schnell „aufgesetzt“ und ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Botschaft mit einfachen Worten und im Klartext vermitteln. Wenn dies unterstützt mit starken Sprachbildern gelingt: hervorragend. Wenn nicht, konzentrieren Sie sich darauf, „im Kopf des Lesers“ anzukommen. Hauptsache, ihm geht ein Licht auf und er erfasst Ihre Botschaft.
 

Ihre Liste: Sprüche, Metaphern, Redewendungen zu Weihnachten

 
Weihnachten: Sprüche, Begriffe, Metaphern, Redewendungen
 
Ein Gefühl wie Weihnachten und Ostern zusammen
sich freuen wie ein Kind an Weihnachten
jemanden ausnehmen wie eine Weihnachtsgans
noch an den Weihnachtsmann glauben
Weihnachten steht vor der Tür
weiße Weihnachten
grüne Weihnachten
frohe Weihnachten
eine schöne Bescherung
es geht auf Weihnachten zu
Weihnachten ist nur einmal im Jahr
ein Weihnachtsmann sein
an der Krippe stehen
geschenkt sein
ein Geschenk des Himmels sein
jemandem Gehör schenken
einer Sache Glauben schenken
Wunschzettel
keine Wünsche offenlassen
auf keinen grünen Zweig kommen
behängt sein wie ein Christbaum
man muss die Feste feiern, wie sie fallen
 
Schlitten: Sprüche, Metaphern & Redewendungen
 
Unter den Schlitten kommen
mit jemandem Schlitten fahren
ein toller Schlitten
eine Rutschpartie
 
Metaphern und Redewendungen zu Gold und Glanz
 
welch Glanz in meiner Hütte
etwas mit Gold aufwiegen
etwas auf die Goldwaage legen
Gold in der Kehle haben
goldenes Haar
es ist nicht alles Gold, was glänzt
Morgenstund hat Gold im Mund
eine goldene Zeit
Gold wert sein
ein Herz aus Gold haben
goldig
 
Sprüche zu Weihnachten: Glöckchen und Kerzen
 
mit dem Glockenschlag
sein Licht leuchten lassen
Licht im Dunkel sehen
jemandem geht ein Licht auf
das Licht der Welt erblicken
Licht am Ende des Tunnels sehen
süßer die Glocken nie klingen
Kerzenschein / Kerzenlicht
Kerzenglanz und Plätzchenduft
 
Sprüche zu Weihnachten mit Engeln
 
die Engel im Himmel singen hören
ein wahrer Engel
engelsgleich
da erschallen die himmlischen Chöre
Engelslächeln
Rauschgoldengel
Schutzengel
 
Sprüche zu Weihnachten mit Schnee und Eis
 
Weiß wie Schnee
rein wie Schnee
dahinschmelzen wie Schnee in der Sonne
Schnee von gestern
sich freuen wie ein Schneekönig
Schneemann
Schneeball
sich aufs Glatteis begeben
jemanden aufs Glatteis führen
das Eis ist gebrochen
eiskalt erwischt
aufs Eis tanzen gehen
die Spitze des Eisbergs
jemanden eiskalt abservieren
die Kuh vom Eis holen
 

Funfact: Woher kommt „kalte Füße bekommen“?

 
Kurz vor der Hochzeit wird sich die Braut doch unsicher und hat ihre Bedenken. Ist das wirklich der Mann ihres Lebens? Jemand, der nicht den Mut hat, für eine Entscheidung ein gewisses Risiko einzugehen, bekommt „kalte Füße“. Warum ist das so?
 
Was hat das mulmige Gefühl vor einer unangenehmen Situation mit der Temperatur der Füße zu tun? Ganz einfach: Ihren Ursprung hat diese Redewendung im englischen Glücksspiel. In Zeiten, als in verborgenen Kellern gepokert wurde, wurden hohe Einsätze getätigt. Wurde einem Spieler die Situation zu riskant, erklärte er, dass er sich mal die Füße vertreten müsse, weil diese „zu kalt“
seien. Die Gelegenheit nutzte er, um nicht mehr an den Spieltisch zurückzukehren und somit seinen Gewinn zu sichern. Kaum verwunderlich. Auch im Englischen benutzt man heute die Phrase „to get cold feet“!
 

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