Wie texte ich die optimale Meta-Description?

 
Auf einen Blick:
Meta-Description texten: Wozu ist sie gut?
SEO: Selbstgemacht vs. Google-gemacht
320 Zeichen optimal genutzt
Das AIDA-Prinzip
 
Die Meta-Beschreibung (engl. „meta description“) ist unabhängig vom Ranking der Seite in den Suchergebnissen. Trotzdem macht es Sinn, sich um eine gute Beschreibung zu kümmern. Denn sie gibt dem Nutzer Aufschluss darüber, was er bei Ihnen erwarten darf. Wenn der knappe Platz für die Meta-Description gut genutzt ist, erhöht sie die Klickrate. Wie Sie eine Meta-Description texten – ganz einfach? Das erfahren Sie hier im Textertipp.
 

Meta-Description texten

 

Meta-Description texten: Wozu ist sie gut?

 
Aus Sicht der Suchmaschinen-Optimierung ist die Meta-Description eines Textes nicht sonderlich relevant. Das bedeutet: Egal wie viele Keywords Sie in Ihre Beschreibung packen – Google wird Sie unabhängig davon gleich hoch listen. Warum sich also die Mühe machen?
 
Ganz klar: Für den Sucher. Denn der will wissen, was ihn auf Ihrer Seite erwartet. Und das bevor er sich den Aufwand macht, dorthin zu klicken. Sicherlich wird er nicht so weit gehen, sich einzelne jede Meta-Description seiner Ergebnisliste genau durchzulesen. Doch wird er bei für ihn interessanten Titeln die Beschreibung zumindest überfliegen. Und wenn die dann nicht zieht – verlieren Sie Ihren Leser.
 
Die Meta-Description dient also der Information des Internetnutzers. Das bedeutet allerdings auch: Werbung ist erlaubt. Eine simple Aufzählung von Fakten wird sich schwer tun, den Nutzer zu motivieren. Ein führender Text dagegen lenkt den Leser – und zwar auf Ihre Seite. Investieren Sie daher die nötige Zeit, um Ihre Meta-Description zu optimieren.
 

SEO: Selbstgemacht vs. Google-gemacht

 
Viele der in Google gelisteten Suchergebnisse besitzen keine selbst erstellten Meta-Descriptions. Trotzdem erscheint zu fast jedem Eintrag eine Beschreibung. Wie das möglich ist? Google erstellt die Beschreibungen für Seiten selbst – und zwar vollautomatisch. Das bedeutet: Die Beschreibung wird nach Schlagwörtern oder anderen Hinweisen erstellt, die ein Algorithmus aus Ihren Texten zieht. Ob das Ergebnis aussagekräftig ist oder nicht, hängt von vielen Faktoren ab.
 
Einfacher machen Sie es sich allerdings, wenn Sie selbst eine Meta-Description erstellen und diese als solche kennzeichnen. Dadurch haben Sie selbst in der Hand, wie der Text aussieht, der Nutzer auf Ihre Seite ziehen soll. Eine Meta-Description erstellen Sie ganz einfach, indem Sie die Beschreibung mit einem HTML-Tag versehen:
 
meta name=“Description“ content=“Wie Sie die optimale Meta-Description verfassen. Ganz einfach lernen. In 10 Minuten.“
 
Dadurch weiß Google: Das soll zur Beschreibung dieser Seite verwendet werden. Ob Google das auch tut, hängt davon ab, für wie gut es Ihre selbsterstellte Beschreibung hält. Wichtig hierbei ist, dass Sie das Keyword, das Sie auch im Titel Ihrer Seite verwenden, dort wieder aufgreifen. Idealerweise erklären Sie hier, in welchem Kontext Ihre Seite den Suchbegriff verwendet. Ein weiterer Vorteil: Ihr Leser weiß genau, was ihn auf Ihrer Seite erwartet.
 
Tipp: Mit Content Management Systemen – wie zum Beispiel WordPress – können Sie Meta-Descriptions ganz einfach in einem eigenen Textfeld ändern. Noch schneller geht’s mit einem SEO Plugin wie Yoast SEO. Hier wird sogar die Zeichenzahl angezeigt, die Sie noch verwenden sollten.
 
Übrigens: Auch Social Media Seiten nutzen die Meta-Description, die Sie im HTML-Tag festgelegt haben. Das bedeutet: Sobald jemand den Link zu Ihrer Seite teilt, liest er als erstes diese Zusammenfassung.
 
Ein weiteres Kriterium, auf das Google bei der Übernahme von Meta-Descriptions achtet, ist Doppelung. Verwenden Sie daher verschiedene Meta-Descriptionen für unterschiedliche Seiten. Sollten mehrere Seiten den gleichen Meta-Text besitzen, erstellt Google für mindestens eine der Seiten eine eigene Inhaltsangabe. Das gleiche passiert, wenn Sie die Meta-Description einer fremden Seite übernehmen. Hier gilt also auch: Unique Content verwenden!
 
In wenigen Ausnahmefällen ist es jedoch besser, Meta-Descriptionen automatisch erstellen zu lassen. Das ist dann der Fall, wenn Sie sich nicht sicher sind, nach welchen Keyword-Phrasen der Nutzer tatsächlich sucht. Denn Google erstellt die Meta-Description Ihrer Seite auf die Suche des Nutzers zugeschnitten. Sie als Texter konzentrieren sich möglicherweise in Ihrer Beschreibung auf Keywörter, die der Nutzer weniger oft verwendet. Google dagegen pickt aus dem breiten Content Ihrer Seite die Worte heraus, die spezifisch gesucht wurden.
 

320 Zeichen optimal genutzt

 
Für eine Meta-Description bleiben Ihnen bis zu 320 Zeichen. Weniger, wenn Google entscheidet, das Erscheinungsdatum Ihres Textes mit in die Beschreibung zu packen. Schreiben Sie doch mehr als die genannte Zeichenzahl, wird die Beschreibung von Google abgeschnitten und mit Fortsetzungspunkten abgekürzt. Nicht viel Platz, denken Sie? Die Kunst liegt darin, so viel wie möglich innerhalb der Begrenzung unterzubringen.
 
Google selbst empfiehlt im Support, eher „strukturierte Daten“ zu verwenden statt in vollen Sätzen zu schreiben. Als Beispiel nennen sie eine Aufzählung von Buch-Eigenschaften im Schema: „Autor: C. Dickens, Jahr: 1861, Titel: Große Erwartungen“. Mit dieser Methode lassen sich zwar eindeutig mehr Informationen in der Meta-Description unterbringen – doch aktiv werben können Sie mit ihr nicht.
 
Wer marketingorientierte Texte verfasst, will mehr als nur beschreiben – er will Kunden gewinnen. Als Werbetexter bekommen Sie mit einer kurzen Zusammenfassung nach dem AIDA-Prinzip garantiert, was Sie wollen.
 

Das AIDA-Prinzip

 
Wenn Sie sofort an Kreuzfahrtschiffe denken, liegen Sie falsch. Mit dem AIDA-Prinzip meinen wir in diesem Fall die Kombination aus Attention, Interest, Desire und Action. Diese Komponenten sind zentrale Bausteine, die in beinahe jedem Werbetext zu finden sind. AIDA ist Ihr Bausteinkasten für Werbung auf minimalem Raum. Und so geht’s:
 
1. Attention
 
Auch mit wenigen Worten können Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Nutzer gewinnen. Das schaffen Sie beispielsweise, indem Sie wichtige Worte fetten. So ziehen Sie den Blick Ihrer Kunden auf relevante Stellen. Wie Sie den Inhalt Ihrer Texte gestalten, um den Nutzer zum Lesen zu bringen, erfahren Sie im Textertipp zu den 5 Motiven der Informationsaufnahme.
 
2. Interest
 
Interesse bedeutet hier: Kaufinteresse. Schlagworte wie „große Auswahl“ oder „hier günstig kaufen“ ködern den Leser und locken ihn auf Ihre Seite. Verwenden Sie, wo es passt, auch grafische Elemente. Häkchen vermitteln dem Leser beispielsweise gleich ein Gefühl von Zustimmung. Sie können aber auch als Mittel der Aufmerksamkeitslenkung verwendet werden. Setzen Sie Häkchen also nur dann, wenn Sie etwas besonders zur Geltung bringen wollen.
 
3. Desire
 
Wie Sie Verlangen wecken mit wenigen Worten? Prinzipiell haben Sie in den vorangegangenen Schritten bereits Verlangen beim Leser geweckt. Aber da geht noch mehr. Phrasen wie „Bereits tausende glückliche Kunden!“ vermitteln dem Leser das Gefühl, durch den Kauf selbst glücklich zu werden.
 
4. Action
 
Beenden Sie Ihre Meta-Description mit dem klassischen Call to Action. Schließlich erwarten Sie eine gewisse Reaktion vom Leser: Er soll dem Link zu Ihrem Angebot folgen. Das bedeutet für Sie: Formulieren Sie klare Anweisungen, z. B. „Jetzt sofort bestellen!“.
 
Infografik: AIDA-Formel
Meta-Description-Aida
 
Ihr Textertipp zum Download.
 
 

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