Textertipp: Richtig hervorheben

 

Setzen Sie Hervorhebungen sparsam ein! Richtig verwendet, lenken Sie den Blick Ihrer Zielperson auf eine von Ihnen gelegte Spur. Auch wenn sich Ihr Wunschkunde nur kurz mit Ihrem Text beschäftigt, wird er Ihre Kernbotschaft erkennen und behalten.

 

Richtig hervorheben

 

Richtig hervorheben: So klappt’s auf den ersten Blick …

 

Für den ersten Eindruck gibt es bekanntlich nur eine Chance! Das gilt auch für Ihren Werbetext. Generell werden Texte aber vom Leser erst einmal nur überflogen. Das Auge nimmt dabei lediglich Bilder und Headlines wahr. Erst wenn das ‚Scannen’ abgeschlossen ist, beginnt der eigentliche Lesevorgang. Deshalb gilt es, den Text mit Hervorhebungen zu strukturieren. Damit schaffen Sie es beim Leser Neugier zu erzeugen und führen seinen Blick.
 

Weniger ist manchmal mehr

 

Um den Lesevorgang zu leiten wird versucht mit Hervorhebungen zu arbeiten. Mittels Größe und Farbe gelingt es Ihnen sehr gut die Aufmerksamkeit Ihres Lesers zu leiten. Wichtig ist dabei speziell Ihre Kernbotschaft gezielt hervorzuheben. Im Endeffekt machen Sie so die zentrale Aussage Ihres Werbetextes optisch kenntlich. Damit gelingt es Ihnen – auch wenn Ihr Kunde nicht bis zum Schluss lesen sollte, das Wichtigste zu vermitteln.
 

Aber Achtung: Zu viele Hervorhebungen wirken wie ein optischer Block. Denn ist in einem Text alles fettgedruckt, kann der Leser nicht mehr zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden. Und obendrein lässt sich dieser Text dann auch wesentlich langsamer lesen und auswerten!
 

Keywords und Co.

 

Auch Ihre Keywords und eventuelle Synonyme sollten Sie besonders hervorheben. Das erleichtert dem Leser den Umgang mit dem Text ungemein! Mit den gefetteten Hervorhebungen schaffen Sie es, Ihn gezielt durch den Text zu führen. Aber auch für Google bieten gefettete Wörter einen Vorteil. Die Suchmaschine stuft sie als potenziell wichtiger ein.
 

So heben Sie gekonnt hervor:

 

Verwenden Sie für die Headline eine größere Schrift und / oder Fettdruck.
 

Entscheiden Sie sich für eine Schriftgröße. Diese wird während des gesamten Textes beibehalten. Der Grund: Unterschiedliche Schriftgrößen innerhalb eines Absatzes führen beim Leser zu Verwirrung.
 

Nutzen Sie Fettdruck oder unterstreichen Sie. Beides ist möglich. Fettdruck ist die moderne Form, Inhalte herauszuheben. Denn im Zeitalter des Internets assoziieren wir unterstrichene Wörter meist mit einem Link. Achtung: Auf keinen Fall sollten Sie variieren. Entweder Sie unterstreichen oder besser: Sie verwenden Fettdruck.
 

Sie können mit Bulletpoints oder Einklinkern arbeiten. Auch dadurch wird das Wichtigste optimal in Szene gesetzt. Außerdem sind sie einfach zu verstehen und leicht auszuwerten.
 

Vermeiden Sie es mit Großbuchstaben hervorzuheben. DAS WIRD OFT VOM LESER ALS SCHREIEN EMPFUNDEN!
 

Auch mit kursiven Hervorhebungen sollten Sie vorsichtig umgehen. Diese verleihen sehr schnell das Gefühl, dass Sie etwas zitieren.
 

Eine Hervorhebung pro Absatz ist optimal. Mehr als zwei sollten es nicht werden. Packen Sie also nicht zu viele Hervorhebungen in denselben Textabschnitt. Das macht unübersichtlich!
 

Auf eines sollten Sie besonders achten. Vermeiden Sie gebrochene Hervorhebungen. Mit anderen Worten: Bringen Sie Hervorhebungen in der gleichen Zeile unter. So kann Ihr Leser die betonte Information mit einem Blick erfassen.
 

Verzichten Sie auf zu lange Hervorhebungen. Denn der Schärfebereich unseres Auges ist ein Kreis mit etwa 2-3 cm Durchmesser. Daumenregel: nicht mehr als 3-5 Wörter.

 
 
Den Quicktipp „Richtig hervorheben“ einfach hier Downloaden …
 
 
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