Visuelles Storytelling: Marketing-Texte im spannenden Kleid

Visuelles Storytelling: Visuelles Erzählen für Ihre Texte

 
Wir Texter lassen Produkte mit den richtigen Worten zum Leben erwachen. Wenn aus einer Halterung für Zeitschriften ein Medien-Butler wird, hat Ihr Leser gleich ein ganz anderes Bild vor dem inneren Auge. Aber nicht nur Text kann diesen Effekt hervorrufen. Auch Bilder, Grafiken und Videos hauchen scheinbar leblosen Gegenständen Persönlichkeit ein. Wie das auch Ihnen als Texter gelingt? Mit visuellem Storytelling! Ihr Textertipp „Visuelles Storytelling“ gibt Ihnen hilfreiche Tipps an die Hand, damit Sie schöne Geschichten erzählen – mit Bild und Text.
 

Visuelles Storytelling

 
Auf einen Blick:
Visuelles Storytelling: Die richtige Idee finden
Bleiben Sie Ihrem Stil treu
Visuelles Storytelling: Integrieren Sie Fotos und Videos!
Erstellen Sie Grafiken und Infografiken!
Bleiben Sie authentisch!
Beziehen Sie Ihre Nutzer mit in die Geschichte ein!
 

Visuelles Storytelling: Die richtige Idee finden

 
Generell sprechen Internetnutzer Websites mit Visualisierungen mehr an als reine Text-Seiten. Fügen Sie deshalb aber nicht planlos Bilder und Grafiken ein. Denn das wirkt zwar „nett“, aber sobald sich Ihr Kunde tiefgründig mit den Informationen beschäftigt und merkt, dass Bild und Text nicht zueinander passen, verwirrt ihn das nur.
 
Beim visuellen Storytelling (auch: visual Storytelling) hängt alles an einer originellen Idee. Arbeiten Sie zu Beginn Ihrer Geschichte und Ihrer Texte ein Konzept aus, an dem sich bis zum Ende orientieren. Überlegen Sie sich für den Anfang, was Ihre Produkte oder Dienstleistungen ausmacht. Wenn Sie ihnen ein Gesicht geben könnten – wie würde das aussehen?
 
Gewisse stereotypische Charaktere finden Sie immer wieder in bestimmten Branchen. Auch sie können für visuelles Storytelling wichtig sein. Schauen Sie sich doch einfach mal ein paar Werbespots näher an und Sie erkennen schnell ein Muster:
 
Mode shoppen mit der Freundin:

 
Bier trinken mit dem Kumpel oder Freunden:

 
Autofahren mit der Familie:

 
Welche Rolle nimmt Ihr Produkt im Leben Ihrer Kunden ein? Können Sie es personalisieren?
 
Lassen Sie sich von bereits bestehenden Kampagnen inspirieren. Sehen Sie auch nach, wie Ihre Konkurrenten visuelles Storytelling realisieren. Was ist möglich? Was funktioniert? Gibt es vielleicht auch schon Beispiele, wo etwas schief gelaufen ist? Das ist ideal, um aus den Fehlern anderer zu lernen.
 

Bleiben Sie Ihrem Stil treu

 
Möglicherweise bewerben Sie Ihr Produkt auf mehreren Kanälen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie Ihre Marke in einem einheitlichen Stil darstellen. Sie halten Ihre Website in Pastelltönen oder rahmen Ihre Fotos im Polaroidstil? Dann bleiben Sie dieser Linie auch auf Instagram und Facebook treu.
 
Es gibt eine Menge Beispiele in der Werbewelt, die die Macht von Farben und den Assoziationen beweisen, die sie im menschlichen Gedächtnis hervorrufen. Wer an Milka, Telekom oder AOK denkt, hat ganz unterschiedliche Farbtöne vor Augen (lila, magenta und grün).
 
Farben sorgen nicht nur für einen hohen Wiedererkennungswert, sondern machen es dem Betrachter auch leichter, der Marke gewisse Eigenschaften zuzuschreiben. Während blau beispielsweise für Seriosität und Ruhe steht, verbindet man mit Orange Wärme, aber auch Selbstbewusstsein und Aufregung.
 
Genauso funktioniert es mit anderen visuellen und auditiven Design-Mitteln wie Kontrasten, Melodien usw. Wer denkt aktuell bei Lieferheld nicht an den Mann im knallroten Superhelden-Kostüm?
 

 
© Lieferheld (Quelle: http://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/Branding-Kampagne-Dojo-erweckt-den-Lieferhelden-zum-Leben-161561)
 
Und welche Werbung assoziieren Sie mit der Arie aus Rigoletto? Wenn Sie das Lied hören, fällt Ihnen die Antwort sicher wie Schuppen von den Augen. Die Auflösung sehen Sie im YouTube-Video:
 

 
Ein weiteres Beispiel: Die Werbemelodie von Erdinger: „Des Erdinger Weißbier, des‘ is‘ hoald a Broachd! Hollaradi pfiart euch, des‘ schmeggd uns beim Doag un‘ bei der Noachd!“ (Für alle Nicht-Bayern hier noch die Übersetzung: Das Erdinger Weißbier, das ist einfach eine Pracht. Hollaradi, auf Wiedersehen, das schmeckt uns bei Tag und bei Nacht!)
 
Probieren Sie es doch auch einmal für Ihre Marke oder Ihre Dienstleistung aus. Sie werden sehen: Ihre Kunden erinnern sich besser an Sie!
 

Visuelles Storytelling: Integrieren Sie Fotos und Videos!

 
Bei Fotos und Videos stellt sich für Sie natürlich sofort die Frage nach dem Budget. Wie bereits erwähnt, ist es von Vorteil, wenn Sie dabei Ihren eigenen Stil entwickeln und diesen konsequent beibehalten. Das bedeutet für Sie: Es muss nicht immer aufwendig und kostspielig sein, Videos zu produzieren.
 
Wenn Sie sich keinen professionellen Fotografen leisten können und selbst Talent besitzen, greifen Sie auf selbst produzierte Fotos und Videos zurück. Eventuell reicht Ihnen für Ihre Zwecke dabei auch die Qualität Ihrer Handykamera aus. Nutzen Sie ansonsten kostenlose Stockfotos, die Sie im Internet finden. Achten Sie aber auch hier darauf, eine bestimmte Richtung beizubehalten.
 
Ein gelungenes Beispiel für Fotos und Videos ist die Deutsche Telekom: In ihrer Markenwelt taucht die Farbe Magenta immer wieder auf. Es werden ausschließlich „reale“ Personen abgebildet. Im Kontrast dazu steht die Tochterfirma congstar, bei der das Design von Fotos und Videos dunkel mit knalligen Akzenten gehalten wird. Die Personen sind hier im Comic-Stil gewählt. So schafft die Telekom eine eindeutige Markenabgrenzung.
 

Erstellen Sie Grafiken und Infografiken!

 
Eine gute Idee, um langatmige Informationstexte besser zu verpacken, sind Grafiken bzw. Infografiken. Vor allem, wenn Sie ein kompliziertes Thema einfach darstellen wollen, bietet es sich an, grafisch zu arbeiten. Grafiken kommen in allen möglichen Formen und nicht nur statistische Daten können damit übersichtlich gestaltet werden. Auch für Sie als Texter gibt es Möglichkeiten, Inhalte zu visualisieren.
 
Zum Beispiel so:
 
Visuelles Storytelling Infografik
 
Kostenlose Programme zur Erstellung solcher Grafiken finden Sie haufenweise im Netz. Beispiele hierfür sind Piktochart, Canva und Easel.ly. Diese Tools bieten meistens vorgefertigte Templates zur Erstellung von Grafiken an. Beachten Sie hier, dass auch andere dieses Angebot nutzen. Erstellen Sie im Zweifelsfall Ihre eigene Grafik, damit Sie authentisch bleiben und sich vom Wettbewerb abheben.
 
Nutzen Sie beispielsweise immer wieder die Farben in Ihrem Logo oder wiederholen Sie den Farbstil auf jeder Grafik, sodass das Gesamtbild stimmig und zusammengehörig wirkt.
 

Bleiben Sie authentisch!

 
Was unterscheidet Sie von den anderen? Wie wecken Sie Vertrauen bei Ihren Kunden?
 
Immer mehr Kampagnen setzen auf das Mittel der Authentizität, um sich darzustellen. Beispielsweise wirbt Dove mit fülligen Models, um wahre Gesichter ihrer Kunden darzustellen. So trifft das Unternehmen einen Nerv beim Publikum. Denn viele Kunden stört die perfekte Darstellung von Menschen in der Werbung, mit denen sie sich nicht identifizieren können.
 
Je persönlicher eine Marke den Kunden anspricht, desto mehr Anklang findet sie auch. Achten also auch Sie darauf, dass Sie Ihre Zielgruppe richtig ansprechen. Dabei sind Tonalitäten genau so wichtig wie ein ansprechendes Design.
 
Überlegen Sie sich, wie Sie persönlich in der Darstellung Ihrer Marke Nutzen daraus ziehen können. Sammeln Sie Geschichten von Kunden-Erfahrungen und Mitarbeitern.
 
Veröffentlichen Sie zum Beispiel textliche Rezensionen und platzieren Sie daneben ein Bild der bewertenden Person. Je ausgefallener und persönlicher, desto mehr Wirkung erzielen Sie.
 

Beziehen Sie Ihre Nutzer mit ein!

 
Wenn Sie in Sozialen Medien aktiv sind, animieren Sie Ihre Nutzer, Content für Ihre Seite zu posten. Ob im Rahmen von Veranstaltungen, bei Gewinnspielen oder einfach so: Lassen Sie Ihre Kunden Inhalte kreieren. Diese authentischen Inhalte können die Nutzer untereinander diskutieren und teilen. So verbreitet sich Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung oder Ihre Marke quasi fast von allein.
 
Als Inhaber eines Ernährungs-Onlineshops bitten Sie Ihre Nutzer doch beispielsweise um Ideen, wie man Ihre Produkte kombinieren kann. Was sind die besten Rezepte für den Proteinshake? Womit schmecken die Low Carb Nudeln am besten? Bieten Sie Ihren Kunden eine Plattform, um sich gegenseitig auszutauschen. Und vielleicht veröffentlichen Sie dann auch gleich ein Kochbuch, das sich alle Nutzer kaufen können? So schreibt man heutzutage Geschichten!
 
Und das Beste: Sie müssen nicht einmal selbst viel Zeit oder Geld investieren. Social Media läuft oft ganz von allein. Natürlich müssen Sie moderieren, das steht außer Frage. Und wenn mal Ebbe in Facebook & Co. herrscht, liefern Sie einfach einen kleinen Anreiz zum Mitmachen, beispielsweise ein kleines Gewinnspiel-Paket.
 
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