User Experience Writing: Was ist das?

 
 
User Experience (UX) Writing ist nicht nur ein Trend, es ist eine essenzielle Fähigkeit, die darüber entscheidet, wie gut Produkte und Services von Nutzern angenommen werden. Es geht darum, Worte sorgfältig zu wählen und sie zu einem integralen Bestandteil des Designprozesses zu machen. Deine Texte werden zum Wegweiser, der Nutzer intuitiv und effizient durch Anwendungen führt.
 
In diesem Artikel decken wir alles ab – von grundlegenden Techniken bis hin zu fortgeschrittenen Strategien. Wir schauen uns Beispiele aus der Praxis an und geben dir Tipps, die du sofort umsetzen kannst. Sei gespannt darauf, wie du mit den richtigen Worten nicht nur informieren, sondern auch begeistern und überzeugen kannst.

 
 

 
 

Auf den Punkt: User Experience Writing (UX Writing)

 
Im Herzen des User Experience (UX) Writing liegt ein einfaches Ziel: die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine so klar und angenehm wie möglich zu gestalten. Als Texterinnen und Texter bist du die Stimme, die Nutzern hilft, sich in digitalen Welten zurechtzufinden. Heute tauchen wir tiefer in die Prinzipien des UX Writing ein und entdecken, wie du deine Texte optimieren kannst, um die User Experience zu verbessern.
 
 

Klarheit vor Kreativität

 
Beim UX Writing geht es in erster Linie darum, klar und verständlich zu kommunizieren. Benutze einfache und direkte Sprache. Vermeide Fachjargon, es sei denn, er ist für dein Publikum absolut relevant. Jeder Text, den du schreibst, sollte leicht zu verstehen sein und den Nutzer intuitiv zum nächsten Schritt führen. Denke immer daran: Deine Worte sind eine Brücke, die die Gap zwischen Nutzern und der Technologie überbrücken.
 
Beispiel: Nehmen wir an, du schreibst für eine Finanz-App. Statt zu sagen: „Initiiere die Transfersequenz deiner monetären Ressourcen“, könntest du einfach schreiben: „Geld überweisen“. Diese einfache Formulierung macht sofort klar, was der Nutzer tun kann, ohne verwirrenden Fachjargon.

 
 

UX Writing: Kontext ist König

 
Jedes Wort zählt, und sein Wert wird durch den Kontext bestimmt, in dem es steht. Verstehe die User Journey auf der Website oder App, für die du schreibst. Welche Aufgaben möchte der Nutzer erledigen? Welche Gefühle könnte er dabei erleben? Indem du dich in die Nutzer hineinversetzt, kannst du Texte erstellen, die nicht nur informativ, sondern auch empathisch sind.
 
Beispiel: Stell dir vor, du arbeitest an einer Reisebuchungs-App. Ein Nutzer sucht nach Flügen nach Berlin. Wenn der Nutzer auf die Buchungsseite kommt, könnte der Text lauten: „Fast geschafft! Vervollständige deine Angaben unten, um deinen Flug nach Berlin zu sichern.“ Dieser Text nimmt Bezug auf die vorherige Aktion des Nutzers und bestärkt ihn in der Entscheidung, die Buchung abzuschließen.
 
 

Wichtig für Lesende: Konsistenz bewahren

 
Konsistenz in deiner Sprache stärkt das Vertrauen und erleichtert die Navigation. Erstelle einen Style Guide, der definiert, wie auf verschiedenen Seiten kommuniziert wird. Ob es um Buttons, Fehlermeldungen oder Hilfe-Texte geht – einheitliche Begriffe und Tone of Voice helfen, Verwirrung zu vermeiden und stärken das Markenbild.
 
Beispiel: Wenn du für eine E-Commerce-Website schreibst, verwende durchgehend denselben Begriff für ähnliche Aktionen. Nutze beispielsweise „In den Warenkorb legen“ für alle Produktseiten. Vermeide Variationen wie „Artikel hinzufügen“ oder „Kaufen“, um Konsistenz zu gewährleisten und die Navigation für den Nutzer vorhersehbar zu machen.
 
 

Was soll ich tun? Handlungsaufforderungen (Call-to-Action)

 
Deine Call-to-Actions (CTAs) sollten kraftvoll und klar sein. Sie leiten Nutzer an, die gewünschte Aktion durchzuführen, sei es sich anzumelden, mehr zu erfahren oder einen Kauf zu tätigen. Verwende aktive Verben und sorge dafür, dass jeder CTA eine eindeutige Erwartungshaltung schafft. Experimentiere mit unterschiedlichen Formulierungen und platziere sie strategisch, um die Conversion-Rate zu optimieren.
 
Beispiel: Ein wirksamer CTA für eine Spendenkampagne könnte sein: „Mach einen Unterschied – Spende jetzt!“. Dieser CTA nutzt das aktivierende Verb „spenden“ und spricht direkt den Wunsch des Nutzers an, positiv zu wirken. Es ermutigt zur sofortigen Handlung, indem es die Möglichkeit bietet, konkret etwas zu bewirken.
 
 

SEO-Integration

 
SEO und UX Writing gehen Hand in Hand. Während du großartige Texte für deine Nutzer schreibst, vergiss nicht die Suchmaschinen. Nutze Keywords effektiv und natürlich innerhalb deines Textes. Achte darauf, dass deine Überschriften, Meta-Beschreibungen und Alt-Texte optimiert sind, um sowohl Lesbarkeit als auch Auffindbarkeit zu verbessern.
 
Beispiel: Angenommen, du schreibst für einen Blog über Heimwerken. Ein optimierter Titel für einen Artikel könnte lauten: „Wie man ein Regal baut: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung“. Dieser Titel enthält relevante Keywords wie „bauen“ und „Regal“, die potenzielle Suchende verwenden könnten, und bietet gleichzeitig klare Informationen über den Inhalt des Artikels.
 
 
Indem du diese Prinzipien in deiner täglichen Arbeit anwendest, wirst du nicht nur die Usability verbessern, sondern auch tiefere Verbindungen zu den Nutzern aufbauen. UX Writing ist eine mächtige Fähigkeit, die den Unterschied in der digitalen Welt markiert. Nutze sie weise und beobachte, wie deine Texte die Erfahrungen der Nutzer bereichern und transformieren. Bleib dabei, experimentiere und lerne ständig dazu, um an der Spitze dieses aufregenden Feldes zu bleiben!
 
 

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