5 Schritte für besseres Social-Media-Marketing

Mit diesen Tricks wird Ihr Marketing in den Social-Media-Kanälen erfolgreicher
 
Social Media ist für die meisten immer noch eine unergründete, weite Wüste. Und wie im Wilden Westen scheint es dort kaum Regeln zu geben. Viele kopieren einfach ihre Anzeigen von Print oder Mailings direkt in die Sozialen Netzwerke. Allerdings gewinnt man so leider keinen Blumentopf. Aber wie geht es richtig? Das zeigen Ihnen die fünf Schritte in dieser Social-Media-Marketing-Liste.

 

Corporate Text

 

Schritt 1 für besseres Social-Media-Marketing: Betten Sie Produkte und Dienstleistungen in Geschichten ein.

 
Soziale Medien leben von der Unterhaltung und dem Austausch der Nutzer. Da bringen Ihnen klassische Anzeigen wie in Katalogen oder Mailings leider herzlich wenig. Nur Text und Call to Action haben in Social Media ausgesorgt. Wie also richtig machen?
 
Die Antwort: Erzählen Sie eine Geschichte, die sich um Ihr Produkt dreht! Menschen suchen Themen, die mit ihnen und dem Alltag anderer zu tun haben. Sie müssen also das Produkt in die alltägliche Lebenswelt Ihrer Leser katapultieren. Und wie ginge das besser als mit einer Geschichte?
 
Ein Beispiel: Sie werben mit gesunden Snacks für Kinder und Erwachsene. Besuchen Sie doch einfach ein Unternehmen Ihrer Wahl, verteilen Sie dort kostenlos die Snacks und machen Sie Fotos. Eingepackt in eine schön geschriebene Geschichte, haben Sie die perfekte Social-Media-Werbekampagne! Und so sähe Ihre Geschichte dann aus:
 
Wie lecker und zeitgleich gesund die neuen Riegel von [Unternehmen] sind, durften sich heute die ganz Kleinen aus dem Kindergarten „Taka-Tuka-Land“ in [Ort] ausprobieren! Spontan kam unser Maskottchen Hase „Knabbermax“ um die Ecke gehoppelt und verteilte kostenlose Riegel an alle Kinder. Strahlend haben die ihre kleine Belohnung sofort vernascht. Aber sehen Sie doch einfach selbst …“
 

Schritt 2 für besseres Social-Media-Marketing: Überzeugen Sie mit Spaß – nicht mit eindeutigen Kauf-Aufforderungen.

 
In den Sozialen Medien hält sich niemand auf, der kaufen will. Social Media ist mit Unterhaltung verbunden. Die Nutzer wollen lustige, spannende oder auch mitreißende und traurige Inhalte sehen. Da punkten Sie nicht, wenn Sie mit Ihrem neuen Produkt XY daher kommen und ein paar Produktmerkmale nennen.
 
Sie müssen die Menschen mit Ihrem Produkt und der Werbeanzeige unterhalten. Aber wie geht das? Nennen Sie doch zum Beispiel lustige Fun-Facts über Ihr Produkt oder das Unternehmen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Bild Ihres „Firmen-Hundes“ und folgendem Posting: „Wusstest Du eigentlich schon, dass Bello unser Mitarbeiter des Jahres ist? Der Kleine begleitet uns seit Gründung des Unternehmens und hat wirklich für jeden ein offenes Ohr!“
 
So bekommt Ihr Unternehmen ein Gesicht. Auch wenn jeder weiß, dass Sie Bello natürlich nicht zum Mitarbeiter des Jahres gekrönt haben.
 

Schritt 3 für besseres Social-Media-Marketing: Zielgruppenorientierte Postings sind erfolgreich!

 
Speziell Facebook ermöglicht es, Content nur für bestimmte Gruppen anzuzeigen. Dabei können Sie zwischen Alter, Geschlecht, Wohnort, Gefällt-mir-Angaben und vielem mehr wählen. Der Vorteil: Ihre Werbung erreicht nur die Leute, die Sie auch wirklich interessiert.
 
Vorausgesetzt natürlich, sie schreiben auch für diese Zielgruppe! Machen Sie sich vor dem Texten ein klares Bild, wie Ihr Leser aussieht. Ist er jugendlich, erwachsen oder im Rentner-Alter? Ist er trendy oder konservativ? Welche Sprache spricht er? Nach diesen Kriterien stellen Sie sich eine Persona auf und texten für diese Ihre Werbeanzeige. Wenn man ein Bild vor dem inneren Kopf hat, textet es sich nämlich gleich viel leichter!
 
Bei der Auswahl, wie stark und nach welchen Kriterien Sie filtern, sollten Sie eines bedenken: Je breiter Ihre Zielgruppe, desto schwieriger das Texten. Schalten Sie im Zweifelsfall also lieber mehrere kleine Werbeanzeigen als eine große.
 

Schritt 4 für besseres Social-Media-Marketing: Die Multimedia-Strategie als Erfolgsgarant.

 
Gerade im Internet wirkt Text allein oft leider nicht. Um den ersten Blick überhaupt auf sich zu lenken, benötigt es meist ein Bild oder ein Video. Aber keine Angst: Deshalb ist Ihr Text nicht weniger wichtig! Denn auch in den verschiedenen Media-Formaten wird Text benötigt.
 
Sehen wir uns beispielsweise mal SlideShare von LinkedIn an: Ein Hingucker sind die Mini-Präsentationen auf jeden Fall! Aber ohne gelungenen Text wirken Sie eben nur kurz. Deshalb muss gerade hier der Text sitzen.
 

 

In den Slides muss schon die erste Folie neugierig machen. Warum sollte der Leser sich die nächsten 12 ansehen? Hier können Sie mit bekannten Lesemotiven spielen. In diesem Fall mit Neugier: „Wie Sie ein bemerkenswerter Leader in Ihrer Nische werden“.
 
Sehen Sie sich doch mal unsere Headline-Geheimwaffen an. Diese Mittel können Sie sich auch für die SlideShares zunutze machen.
 

Schritt 5 für besseres Social-Media-Marketing: Lassen Sie Ihre Nutzer an den Inhalten teilnehmen.

 
Soziale Medien leben vom gegenseitigen Austausch, in Form von Kommentaren und dem Teilen der Inhalte. Ermöglichen Sie Ihren Nutzern also auch, Feedback zu geben oder zu diskutieren. Basis für eine erfolgreiche Gesprächs-Situation ist eine Netiquette. Diese sollten Sie vor dem ersten Post bereits festlegen und öffentlich einstellen.
 
So können Sie auch das Löschen von beleidigenden oder rassistischen Kommentaren bei Beschwerden begründen. Denn alles, was gegen Ihre Netiquette verstößt, dürfen Sie problemlos löschen. Anders sieht es aus, wenn Sie ohne Begründung löschen. Beispielsweise, weil Ihnen der Kommentar zu negativ war. So machen Sie schnell ein negatives Bild von sich. Außerdem stecken Sie mit der Netiquette den Rahmen fest, welche Art von Kommentaren erlaubt sind (zum Beispiel ob das Posten fremder Links erlaubt ist oder Eigenwerbung gemacht werden darf).
 
Ist die Netiquette erstmal erledigt, überlegen Sie sich qualitativ hochwertige Diskussionsfragen. Nichts wirkt peinlicher und liebloser als das künstlich heraufbeschworene Kommentieren unter Beiträgen. Texten Sie also so, dass Ihre Mitleser auch eine Diskussionsgrundlage. Verlinken Sie beispielsweise einen Artikel zum Thema „WhatsApp-Newsletter: ja oder nein“, stellen Sie in diesem Artikel unbedingt ausreichend Vor- wie Nachteile auf.
 
Auf dieser Basis schaffen Sie eine würdige Diskussions-Grundlage. Gerne können Sie auch mit Ihrer eigenen Meinung einsteigen, um weitere Kommentare zu erleichtern. Ein Beispiel:
 
„Ich bin ja der Meinung, dass ein WhatsApp-Newsletter sinnvoll ist, da mich die Vorteile überzeugt haben. Gerade die schnelle Erreichbarkeit von Nutzern ist mein Hauptargument. Natürlich wird es schwierig, heraus zu finden, in welchem Rhythmus Nachrichten geschickt werden, aber ich denke, dass sich das mit der Zeit einspielt. Und was denken Sie darüber?“
 

Nutzen Sie gleich Ihre 5 einfachen Schritte für wirkungsvolles Social-Media-Marketing

 
Nun kennen Sie fünf Tricks für erfolgreicheres Social-Media-Marketing. Bestimmt war auch der ein oder andere Tipp für Sie dabei, den Sie noch nicht verwendet haben. Also wagen Sie ruhig den nächsten Schritt und integrieren Sie ihn in Ihr Social-Media-Marketing!

 
 
Hier gibt’s den Textertipp zum Download.
 
 

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