Werbetexter: Traumjob - Schreiben für die Marketing-Branche

Werbetexter Traumjob: Schreiben für die Marketing-Branche

 
Traumjob Werbetexter: Das Schreiben zum Beruf machen, brandaktuelle Werbekampagnen für Print, Radio und TV entwerfen und brillante Marketingideen in die Tat umsetzen – so stellen sich viele die ideale Beschäftigung vor. Doch Schreiben ist nicht gleich Texten, und allzu vielen mangelt es am richtigen Sprachgefühl. Immer wieder kommen auch in unseren Texterseminaren folgende Fragen auf: Wie sieht die Arbeit in diesem Beruf wirklich aus? Und wie schafft man den Einstieg in die umkämpfte Kreativ-Branche?
 

Werbetexter

 

Werbetexter – mit der Sprache als Werkzeug

 
Texte für verschiedene Medien zu formulieren, das ist die Aufgabe eines Werbetexters. Von Slogans, Teasern, Spots, digitalen Kampagnen und Fließtexten ist dabei je nach Kundenwunsch alles dabei. Gerade der digitale Bereich mit der Gestaltung von Websites, Mailings, Social Media-Auftritten und die Durchsetzung von PR- und SEO-Strategien gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung.
 
Aber Werbetexter gestalten auch Printmedien, Broschüren, Plakate und Anzeigen. Dafür werden zu jedem Kunden umfangreiche Recherchen durchgeführt: Welcher Markt und welche Zielgruppe soll angesprochen werden? Wie sieht die Konkurrenz in dem Bereich aus? Wie wird ein Produkt am besten wirksam platziert? Der Texter-Profi erstellt dann in enger Zusammenarbeit mit der Grafikabteilung ein einheitliches Konzept, das er anschließend dem Kunden vorstellt. Dabei bietet sich natürlich eine gewisse Präsentationsstärke und Überzeugungskraft an.
 
Es verwundert auch nicht, dass die Arbeit in Werbe- und Kommunikationsagenturen oft sehr stressig ist: Konzepte müssen termingerecht abgeliefert werden. Das bedeutet oftmals für den Werbetexter: 50-60-Stunden-Wochen unter konstantem Zeitdruck.
 
Je nach Größe der Agentur, in der der Werbetexter tätig ist, wird der Aufwand jedoch angemessen vergütet: Das Gehalt rangiert branchenüblich um die 3.000 €. Beim Einstieg sollte man den Gürtel aber erst einmal etwas enger schnallen – Junior Texter verdienen zunächst deutlich weniger. Ist der Aufstieg erst einmal geschafft, können Creative Directors in Spitzenpositionen mit einem ausgezeichneten Verdienst rechnen. Viele Werbetexter arbeiten auch als Freelancer – hier wird von Auftrag zu Auftrag oder nach Stundentarifen berechnet.

 

Der erfolgreiche Einstieg: Werbetexter werden …

 
Und wie nun den Einstieg schaffen? Der kann fast genauso vielseitig aussehen wie der Beruf selbst: Weil die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geschützt ist, kommen einige als Quereinsteiger in die Branche.
 
Ein einschlägiges Studium in einem entsprechenden Bereich haben dabei viele vorzuweisen. Häufig kommen die frisch gebackenen Studierten aus medien- und sprachaffinen Fachbereichen wie Journalistik, Publizistik, Kommunikationswissenschaft und Sprachwissenschaften. Andere beginnen als Praktikanten bei einer Werbeagentur oder machen eine Ausbildung an einer der privaten Texterschulen. Auch Studiengänge für Wirtschafts- und Marktkommunikation gibt es mittlerweile. Und ist das alles keine Option, gibt es noch immer die Möglichkeit, ein Fernstudium zu absolvieren.
 
Fast obligatorisch ist beim Einstieg aber der sogenannte „Copy Test“, mit dem die Agenturen oder Schulen das Talent der Bewerber abklopfen – hier wird schon vorab geprüft, wer sich zum Werbetexter eignet. In der Regel werden hier typische Aufgaben aus dem Texteralltag gestellt. Sei es nun eine spannende Headline oder einen kompletten TV-Spot über Haargummis texten – Kreativität und sprachliches Talent sind gefragt, um aus der Menge an Bewerbern hervorzustechen.

 

Zum Werbetexter geboren?

 
Keine Frage: Leere Worte machen kann jeder. Doch damit am Ende ein schlagkräftiger Text herauskommt, ist noch viel mehr vonnöten – und das gerade in einer Branche, in der die richtige Pointe Millionenumsätze einbringen kann. Voraussetzungen, um als Werbetexter zu bestehen: Sprachwitz, Kreativität, Originalität. Und die Fähigkeit, alle diese Qualitäten unter höchstem Druck abrufen zu können.
 
Auch eine umfangreiche Allgemeinbildung und Fremdsprachenkenntnisse helfen weiter, wenn starke Slogans für die unterschiedlichsten Sparten gesucht werden. Ebenso notwendig ist eine gewisse Frusttoleranz: Bis ein Gewinner-Claim steht, ist oft knochenharte Arbeit an der Tagesordnung. Und ist der Kunde am Ende nicht zufrieden, wird bisweilen der gesamte Text während eines einzigen Meetings umgebaut – dann heißt es: Zähne zusammenbeißen.
 
Auch von Grafik-Design sollte man eine Ahnung haben, denn der Text will spektakulär präsentiert werden. Und Texter und Grafiker arbeiten mittlerweile oft eng im Team zusammen. Hier ist vor allem Kommunikation und Kompromissbereitschaft gefragt.
 
Außerdem wichtig – und das nicht nur für selbständige Texter: sich selbst verkaufen lernen. Denn das muss man in der Branche immer wieder. Ob nun, um sich und seine Ideen vorzustellen, Aufträge zu bekommen oder seine Arbeit zu verteidigen. Es gibt viele Situationen, in denen selbstbewusstes Auftreten gefragt ist. Doch auch das kann man trainieren.
 
Erfüllt man alle diese Punkte, sollte einer Karriere als Werbetexter jedoch nichts mehr im Wege stehen: Die Marketing-Branche boomt und bietet viele spannende Tätigkeitsfelder. Außerdem gibt es kein besseres Gefühl, als nach all der harten Arbeit die eigenen Texte publiziert zu sehen.

 
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