Textertipp: Call to Action

 

Call to Action: Richtig zur Handlung auffordern …

 

Call to Action: Ein Text kann noch so gut geschrieben sein – ohne Handlungsaufforderung verfehlt er sein Ziel. Sagen Sie Ihrem Leser direkt, was Sie erwarten. Soll er ein Angebot anfordern? Soll er zum Telefon greifen oder lieber eine E-Mail schicken? Sie möchten, dass er reagiert. Also sagen Sie ihm, wie!

 

Call to Action

 

Wählen Sie lieber klare Ansagen statt veraltete Floskeln:

 

Um eine Reaktion beim Kunden hervorzurufen reicht es nicht, mit passiven Floskeln um sich zu werfen. Also nicht „Wenn Sie mehr über unser Angebot erfahren wollen, stehen wir Ihnen für Nachfragen gerne zur Verfügung“, sondern besser: „Sicher wollen Sie nun ganz genau erfahren, was wir Ihnen bieten können. Nichts einfacher als das: Gleich anrufen unter …“ Ihr Leser fühlt sich so glasklar angesprochen. Aus diesem Grund ist es auch sinnvoll, Personal- und Possessivpronomen zu verwenden. Das wirkt aktiver und ermöglicht den Kontakt auf einer viel persönlicheren Ebene.
 

Verzichten Sie auch auf Phrasen wie „Über eine Antwort würden wir uns freuen“. Übernehmen Sie hier die Führung, mit starken Sätzen wie „Rufen Sie einfach an! Wir freuen uns auf das erste Gespräch!“ Mit dieser direkten Ansage wird der Leser viel schneller zum Hörer greifen. Ganz klar: „Bestellen Sie jetzt Ihren neuen Hut unter Tel. … !“ ist deutlich stärker als „Ihren neuen Hut können Sie jetzt bestellen, wenn Sie … “.
 

Wünsche wecken und erfüllen

 

Mit Wenn-dann-Aussagen machen Sie die Reaktion zur logischen Schlussfolgerung: „Wenn Sie ein Lächeln schenken wollen, dann bestellen Sie jetzt den Happy-Blumenstrauß … “. Ihre Aussage macht dem Kunden eine Idealsituation schmackhaft. Damit stellen Sie den Nutzen des Kaufs ganz klar in den Vordergrund. Es bleiben keine Fragen offen, wieso der Kunde sich für das Produkt entscheiden soll.
 

Aller guten Dinge sind drei

 

Wie wichtig die schnelle Antwort des Lesers ist, verdeutlichen Sie mit einer Zusammenfassung. Hier erhält der Leser auf einen Blick noch einmal alle Vorteile des Angebots. Liefern Sie ihm beispielsweise „3 gute Gründe, jetzt zum Telefonhörer zu greifen“. Der Leser kann sich Informationen und Aufzählungen verpackt in dreier Blöcke besonders gut einprägen. Bei zu vielen Informationen besteht nämlich immer die Gefahr der Reizüberflutung. Der Kunde schaltet ab. Auch die einfache Wiederholung des stärksten Kaufarguments gibt zusätzliche Sicherheit.
 

Wer will was gelten, der mache sich selten …

 

Eine zeitliche Begrenzung für die Antwort vermittelt dem Kunden das Gefühl: Hier wirst du etwas versäumen, wenn du nicht schnell genug reagierst. Die Entscheidung erleichtern Sie Ihrem Kunden, wenn Sie betonen, dass er noch keine endgültige Verpflichtung eingeht. Dazu dient beispielsweise eine Rücknahme-Garantie: „Wenn Sie mit unserem Produkt nicht zufrieden sind, schicken Sie es einfach innerhalb von 14 Tagen kostenlos zurück. Ihr Gratis-Geschenk dürfen Sie natürlich behalten!“ Damit fühlt sich Ihr Kunde gleich viel wohler, denn Sie nehmen ihm eine große Last von den Schultern.
 

Mit dem richtigen Köder angelt sich’s besser …

 

Wobei wir beim Thema wären! Kleine Geschenke oder Zugaben eigenen sich ausgezeichnet, um die Reaktionsschwelle zu senken. Für Sie ist das weiter kein großer Aufwand. Was Sie damit erreichen, ist aber großartig. Sie bleiben nicht nur im Gedächtnis des Kunden, Ihr Kunde möchte sich auch gerne revanchieren und kauft jetzt bereitwilliger bei Ihnen.
 

Dem Zeitgeist entsprechen: Call to Action in Social Media

 

Speziell heute spielen soziale Medien eine sehr große Rolle. Auch dort ist es wichtig, mit dem richtigen Call to Action zu punkten. Wie Sie das machen? Auch hier gilt es, den Trend zur schnellen Reaktion zu nutzen. Ihr Ziel ist es, Ihre Fans und Kunden für Ihre Botschaften zu begeistern und zum Handel zu bewegen. Ihren Beitrag sollten Sie natürlich möglichst ansprechend gestalten. Aber vergessen Sie abgesehen vom perfekten Zusammenspiel von Text und Bildern nicht das Wichtigste: Den Link zu Ihrer Landing-Page, weiteren passenden Produkten oder Zusatzservices.
 

Das rechte Wort zur rechten Zeit …

 

Prinzipiell spielt der Call-to-Action in allen Marketing-Kanälen eine große Rolle. Egal auf welches Medium Sie setzen, es gilt abschließend immer, dem Kunden den nötigen Impuls auf den Weg zu geben. Passen Sie auf, dass Ihre Aufforderung nicht unter den Tisch fällt! Damit der Kunde handelt, muss er deutlich angesprochen werden. Aber Achtung: Auch hier kommt es auf Ihre Wortwahl an. Sie wollen ja schließlich nicht, dass Ihr Kunde von Ihnen genervt ist oder sich bevormundet fühlt. Halten Sie Ihre Aufforderung kurz und knapp. Es ist auch immer wichtig, den Stil und die Sprache der Zielgruppe anzupassen.
 
 

Hier gibt’s den Tipp zum Call-to-Action zum Download.
 
Tipp: Noch mehr Tipps für mehr Response finden Sie im SGV-Bestseller
„Kauf mich!“-Kommunikation im SGV Verlag Online-Shop.

SeminaranmeldungGratis: Ihr Textertipp

Texten lernen | Werbetexter Gehalt | Texten | Texter-Seminar | Texten fürs Internet | Content Marketing | Weiterbildung | Texter gesucht | Texter Karriere & Berufsbild | Texter-Praktikum | Fortbildung | Unternehmenskommunikation | Kreative Ausbildungsberufe | Werbetexter

 

  Impressum | AGB | Partner | Seminarbestimmungen