Inbound-Marketing: Schicken Sie Ihre Leser auf die Reise …

 
Kommen Sie mit auf eine Reise in die Welt des Schreibens. In eine Welt voller Buchstaben, Wörter, Sätze. In eine Welt, in der Sie tagtäglich leben, die aber so viel mehr zu bieten hat, als Sie sehen. In eine Welt, in der Sie lernen, wie Sie mit Ihrem Blog erfolgreich Inbound-Marketing betreiben. Möchten Sie mit mir kommen?
 

Inbound-Marketing

 
Auf eine solche Reise müssen Sie auch Ihre Leser mitnehmen. Im Inbound-Marketing geht es nämlich genau darum: Ihr Leser macht einen Streifzug durch Ihren Blog. Und wenn Sie ihn gekonnt zu den „Sehenswürdigkeiten“ (Deinen Produkten oder Dienstleistungen) führen, dann schaffen Sie es auch, dass er sich für sie begeistert.
 
Mit jedem Blog-Eintrag schaffen Sie es, einen Pfad zu schaffen, auf dem sich Ihr Leser durch den dichtesten Dschungel oder das heimtückischste Labyrinth kämpfen kann. Aber nur, wenn Ihr Weg auch gut ausgebaut ist. Denn er muss auch für spontane Reisende offen sein. Und wie das geht, zeigt Ihnen der Textertipp.
 

Inbound-Marketing: Reiseplanung-Formalitäten

 
Wir alle wissen: Im Internet wird anders gelesen als im Print-Bereich. Wer setzt sich schon mit einer Tasse Kaffee oder Tee bewaffnet an sein Notebook, um nur einen Blog-Artikel zu lesen? Wenn wir im Web unterwegs sind, dann meist auf diversen Plattformen gleichzeitig. Da ist der Facebook-Chat auf, nebenbei liest man sich einen Blog-Eintrag durch, im Hintergrund läuft Spotify.
 
Gerade weil Ihre Leser so viel beschäftigt sind, müssen Sie einen leichten Einstieg in Ihren Text bieten. Sie müssen die Aufmerksamkeit auf Ihren Artikel ziehen. Warum ist er es wert, gelesen zu werden? Warum lohnt es sich, eine Reise durch Ihre Welt zu machen?
 
Ihre Hilfsmittel: Zauberwörter! Vielleicht fallen Ihnen spontan ja auch ein paar ein, bei denen Sie immer ins Stocken geraten, wenn Sie gerade durch Facebook oder Twitter scrollen. Besonders effektiv sind Wörter, die Neugier und Angst bzw. Druck erzeugen. Das sind wichtige Motive für Menschen, sich mit Texten auseinander zu setzen.
 
Ein Post, der mit „Achtung! Schwere Gewitter in ganz Deutschland“ titelt, interessiert Sie vermutlich mehr als „Daniela Katzenberger: Endlich verheiratet“. Und warum ist das so? Das Gewitter betrifft Sie ganz persönlich. Sie leiden an den Auswirkungen. Deshalb klicken Sie auf den Link, weil Sie wissen wollen, wie stark die Gewitter werden, an welchen Orten sie auftreten, usw.
 
Nun können Sie natürlich nicht das Wetter ändern. Aber Sie können Ihre Headlines so schreiben, dass sie Neugier oder Druck erzeugen. Hier einige Beispiele:
 
Neugier:
 
• „Die Top 5 Rezepte für heiße Sommertage“ (Koch-Blog)
• „So verleihen Sie Ihrem Kissen eine ganz persönliche Note (DIY-Blog)
 
Druck:
 
• „Nur noch heute: Kostenfreies E-Book über E-Mail Marketing“ (Marketing-Blog)
• „Wussten Sie’s schon? So einfach sparen Sie Strom und Wasser!“ (Energie-Blog)
 
Sei es nun aus Neugierde oder aufgrund von Angst, etwas zu verpassen: Ihre Leser werden klicken. Denn sie wollen wissen, welche Rezepte Sie für sie parat haben und wie man Strom und Wasser sparen kann. So haben Sie schon mal die halbe Miete bezahlt.
 
Zwar sind sie etwas in Verruf geraten, aber klassische „Clickbaiting“-Links sind effektiv. Facebook ist mittlerweile voll davon. Am besten lesen Sie sich ein bisschen ein und schauen sich an, wie genau solche Headlines formuliert werden. Dann können Sie auch schon selbst ran ans Texten! Vorsicht: In Facebook sollen Clickbait-Überschriften immer mehr verschwinden.
 
Abschließend für die Formalitäten noch ein paar kleine Tipps:
Wer will schon auf eine Reise „in das Land, das einem den Atem stocken lässt, das unbeschreiblich schöne, traumhaft anmutende Kroatien, welches durch seine einzigartig geformten, felsigen Küstenformationen besticht und dessen Kulturbewusstsein traditionell verankert ist“?
 
Viel zu lang, viel zu viel Nominalstil. Wenn Sie Ihre Leser einladen wollen, die Reise anzutreten, müssen Sie sie mit einfachen Sätzen in der Headline ködern: Verwenden Sie Verben statt Substantive und halten Sie sich kurz. „Verstärkungswörter“ wie ganz oder einfach sollten Sie sparsam einsetzen. So wird aus dem Satz-Ungetüm von oben eine Einladung „in das traumhafte Land der einzigartigen Küsten-Formationen: Kroatien“.
 

Die Reise beginnt: Inhaltliches

 
Jetzt ist es Ihnen gelungen und ein Leser hat sich dazu entschieden, Ihren Blogeintrag zu lesen. Super, ein neuer Passagier! Nun ist es wichtig, dass Sie ihn nicht auf halber Reise wieder verlieren. Und das geht nur mit Konsistenz.
 
1) Finden Sie Ihren persönlichen Schreibstil. Und behalten ihn dann bei. Von einem „Du“ zum „Sie“ zu wechseln und dann doch wieder zurück zum „Du“ zu kommen verwirrt Ihre Leser unnötig. So erkennen sie Sie nicht wieder, sondern haben das Gefühl, Einträge von fünf verschiedenen Bloggern zu lesen.
 
2) Bauen Sie Blog-Einträge gleich auf. Leser erkennen Bekanntes und können es sich dann besser merken. Mit einem einheitlichen Aufbau sorgen Sie also dafür, dass man Sie und Ihre Marke beziehungsweise Ihren Blog sofort erkennt.
 
Wenn Sie beispielsweise immer erst mit der Begrüßung und einem kurzen Wochen-Rückblick anfangen, sollten Sie das auch so beibehalten. Führen Sie Ihre Leser von Anfang an durch jeden Blog-Eintrag, indem Sie ihnen vorab erklären, worum es heute geht.
 
3) Binden Sie Ihre Leser mit ein. Persönliche Ansprache, ein „Call to Action“ oder der Aufruf, Fragen und Kommentare da zu lassen, kommen immer gut an. Ihre Leser haben so das Gefühl, dass Sie für sie da sind und sie die Reise nicht alleine antreten lassen. Nehmen Sie sich also auch unbedingt genug Zeit, Fragen zu beantworten und auf Ihre Leser einzugehen.
 
4) Unterhaltung statt Information. Ganz wichtig in Ihrem Blog ist das Motto, nachdem Sie bloggen. Dafür sollten Sie wissen, dass Ihre Leser nur auf Ihrer Seite sind, um unterhalten zu werden. Bloggen Sie also nicht nur, um sie zu informieren! Das wird ganz schnell langweilig und Ihr Blog ist schneller wieder verlassen, als Sie denken. Spannende, leserbezogene Sprache oder Bilder lockern die Atmosphäre auf und bewahren Sie vor einer reinen „Neuigkeiten-Wiedergabe“ wie in den TV-News.
 

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub

 
Nicht nachlassen. Denn wenn Sie einmal Ihren Leser angeworben haben, haben Sie ihn nicht automatisch für immer. Mit regelmäßigen Posts oder Newslettern müssen Sie ihn bei der Stange halten – sonst sucht er sich einen Blogger, der regelmäßiger veröffentlicht als Sie.
 
So wie man nach einer Urlaubsreise noch Fotos entwickeln lässt, ein Fotoalbum erstellt oder vielleicht schon die nächste Reise plant, so müssen Sie gerade im Inbound-Marketing am Ball bleiben, um Ihre Leser zu halten.
 
 
Ihr Textertipp zum Inbound-Marketing zum Download
 
 

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