Der Textertipp im Juli 2013

Verkaufsstark texten für Online-Shops

 

Textertipp - TwitterDie Besonderheit beim Internet-Text: Er teilt sich in mehrere Ebenen. Deutlich wird das, wenn wir in Online-Shops per Produktkategorie einsteigen. Was dann zu sehen ist: das entsprechende Sortiment. In Bildern. Text gibt’s meist nur, wenn man den Mauszeiger über das Bild zieht. Oder er steht kurz und knapp unter dem Bild, in Schlagwörtern oder in einem kurzen Satz. Die Herausforderung für den Texter: die Produktaussage zu finden, den Benefit für den Kunden herauszuarbeiten und in wenigen Worten zu begeistern. Wie Sie diese Herausforderung gekonnt meistern und Ihre Shop-Besucher zum nächsten Klick führen, verrät Ihnen der neue Textertipp.
 

Grundsätzlich gilt: Der User muss Häppchenweise mit mehr Informationen versorgt werden, die ihn nach und nach immer tiefer in das Verkaufsgespräch „verwickeln“. In der zweiten Ebene nennen Produktbeschreibungen das Wichtigste zuerst, beschränken sich auf das Wesentliche und zeigen per klarer und einfacher Struktur, zum Beispiel mit Bulletpoints, dass die Informationen schnell und einfach auszuwerten sind.
 

Shop-Texte schnell optimieren: 3 einfache Punkte
Das Problem: unfreundliche Verkäufer, nur Preisschilder, kein „Das steht Ihnen aber gut“. Für jedes Kaufhaus wäre so ein Verhalten gegenüber Kunden ein Pleite-Plan. Dennoch ist dieses Szenario
heute Alltag in vielen Online-Shops. Denn viele Shop-Texte sind zu knapp, zu wenig verkäuferisch, zu langweilig. Firmen glauben oft, dass Produktfriedhöfe ihre Kunden ansprechen. Was tun? Packen Sie zuerst drei Punkte an …
 

1. Nehmen Sie Ihren Leser an die Hand
Es sind auch im Shop einfache Prinzipien, warum sich Menschen mit Informationen beschäftigen: Angst und Druck, die Suche nach Vorteilen, Bekanntes, Neugier und die schnelle Auswertbarkeit. Bedienen Sie die? Wenigstens zum Teil? In Headline, Text, Abbildung? Zum Beispiel mit roten
Störern („-20%“), knackigen Headlines („Wie Sie garantiert die richtige Tasche zu Ihrem Outfit
finden …“), mit einem Vorsatzwort, das gleich sagt, was kommt, oder Vorteile setzt („Praktisch:
Das neue High-Speed-Paket“). Das bringt Ihre Leser auf die richtige Spur und verkauft.
 

2. Sagen Sie deutlich „Kauf mich!“
Wenn Sie wollen, dass jemand kauft, müssen Sie das auch sagen. Deutlich. Nicht zu schüchtern.
An den richtigen Stellen. Ein Positivbeispiel liefert das Live-Shopping-Angebot „Happy Preis“ bei Otto, das jeden Tag einen anderen Artikel zum Sparpreis bietet. Ein Zähler zeigt die verbleibende Stückzahl, eine Stoppuhr die verbleibende Zeit. Das ist sanfter Druck auf den Kunden. Denn das
Gehirn sagt: „Kaufen, sonst verpasst du was!“ Und das muss auch im Shop konkret beim Produkt gesagt werden: „Jetzt kaufen“. Falls Sie meinen, das sei des Verkäuferischen zu viel: Gar nicht!
Solche Führungsfloskeln sind ein Sprachgeländer zum Kauf. Und Service.
 

3. Produktmerkmale alleine reichen nicht!
Ein Beispiel: Ein Online-Shop listet einen Stiefel samt Foto. Daneben steht „Marks Sergeant Paul Blue Suede“. Darunter folgen Artikelnummer und Text: „Obermaterial: Veloursleder; Innenfutter: Textil; Sohle: Gummi, Absatzhöhe: 40 mm.“ Nach diesem Strickmuster bauen Tausende Unternehmen ihre Shop-Texte. Schade, dass es dabei nicht um die alles entscheidende Frage des Kunden geht: „Was habe ich davon?“
 

Wer nur Merkmale auflistet, fordert den Leser auf, selbst Schlussfolgerungen zu ziehen. Ersparen Sie Ihrem Leser diese Denkarbeit. Was bringt Veloursleder? Warum ist eine Gummisohle wichtig? Erst wenn Sie diese Fragen beantworten, wird ein Text lebendig, nutzenorientiert – und damit verkäuferisch. Kunden wollen wissen, dass ein Shirt schlank macht, ein Schuh festen Stand verleiht, eine Software die Zeitressourcen verdoppelt. Im Shop nicht unbedingt bei jedem Produkt, aber immer wieder, im Idealfall bei jeder Warengruppe.
 

Den kompletten Textertipp lesen Sie hier als PDF.

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