Ihr Textertipp: April 2014

Besser führen, verständlicher schreiben:
Optimierungs-Chance Konzeption

 

Textertipp - KonzeptionWenn das Grundgerüst für Ihren Text steht und Sie wissen, was Sie sagen und mit Ihrem Text erreichen wollen, dann geht’s an die Konzeption. Das Ziel: ein Text, der verkauft. Dazu muss er gut lesbar und verständlich sein – ganz klar. Nur so erreicht er Ihre Leser und bringt sie im besten Fall zur Bestellung. Bis hierher nichts Neues. Aber oft ist man sich nicht ganz sicher, wie man denn einen Text so gestaltet, dass er leicht auszuwerten ist und zur Reaktion animiert. Typografie, Textstruktur, Layout und Lesbarkeit spielen hier eine wichtige Rolle. Wie Sie diese Instrumente so nutzen, dass am Ende ein erfolgreicher Verkaufstext herauskommt, erfahren Sie im neuen Textertipp.

 

So klappt’s mit der Lesbarkeit …

 

Am Anfang aller Dinge steht die Lesbarkeit. Ist ein Text nicht leicht lesbar, ist schon fast jede Chance vertan. Er wird zur Seite gelegt oder landet im Papierkorb. Dazu muss man wissen, dass das Auge nicht über die Zeilen gleitet, sondern springt. Und zwar von einem Augenhaltepunkt zum nächsten. Diese Augenhaltepunkte werden übrigens auch Fixationen genannt. So eine Fixation dauert gerade einmal 0,2 Sekunden und umfasst eine ovale Fläche von ungefähr drei Zentimetern Durchmesser. In dieser Zeit und in diesem Bereich können Buchstaben oder Wörter erkannt werden.

 

Dabei sind Großbuchstaben, Ober- und Unterlängen, Wort-Zwischenräume und Wortlängen wichtige Anhaltspunkte für das Auge. Viele Wörter werden ganzheitlich erfasst oder aus wahrgenommenen Teilen zum vollständigen Wort rekonstruiert. Ungeübte Leser bzw. schwierige Texte mit langen Sätzen und Wörtern erfordern mehr Fixationen und Rücksprünge bei der Auswertung eines Textes. Deshalb gilt: Machen Sie es Ihrem Leser einfacher und liefern Sie leicht verständliche Sinneinheiten, die er ganzheitlich erfassen kann. Beispiel: Aus der „Kirschkernweitspuckwettbewerb “ wird der „Weitspuck-Wettbewerb mit Kirschkernen“. Schon haben Sie mehrere Augenhaltepunkte mit Sinneinheiten und erleichtern das Lesen.

 

Stolperfalle Schrift

 

Denken Sie auch an die richtige Schrift: Ihre typografischen Möglichkeiten sind vielfältig. Entscheiden Sie sich im Fließtext – besonders im Print – für eine Antiqua-Schrift wie Times, Bodoni oder Courier. Denn die Serifen, die Füßchen am Ansatz oder Abschlussstrich eines Buchstabens, bilden beim Lesen eine feine Linie und geben so dem Auge Halt. Grotesk-Schriften wie Arial brauchen hingegen einen größeren Zeilenabstand, um klar und deutlich gelesen werden zu können. In diesem Fall erzeugen nicht die Füßchen, sondern der Zeilenabstand die Leselinie.

 

Noch ein paar Tipps: Fette und magere Schriften senken die Leserlichkeit, weil die Buchstabenkonturen nicht mehr so leicht zu erkennen sind. Fett oder halbfett eignet sich aber hervorragend zur Hervorhebung eines Vorteils. Verwenden Sie Kursivschriften ebenfalls nur zur Hervorhebung kurzer Textabschnitte oder beim Zitieren. Und in GROSSBUCHSTABEN GEDRUCKTE TEXTE WERDEN DEUTLICH LANGSAMER GELESEN. Dem Auge fehlen Ober- und Unterlängen als Anhaltspunkte. Ebenso beeinträchtigen zu enge oder zu breite Abstände zwischen Buchstaben und Wörtern die Leserlichkeit. Halten Sie sich hier an die goldene Mitte. Gut lesbar: im Fließtext des Prospekts 8 bis 12 Punkt, im Brief 12 Punkt (bei Times) und 11 Punkt (Arial).

 

Den kompletten Textertipp lesen Sie hier als PDF.

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