Ihr Textertipp: März 2015

Pennen, schlummern oder knacken?

Sprechen Sie Ihre Zielgruppe richtig an …

 

Textertipp - LiebesbriefWer Mailings, E-Mails verschickt oder Prospekte und Websites konzipiert, möchte vor allem eins: eine Reaktion. Doch Response ist immer auch abhängig von der Art der Ansprache: Trifft der Text den „richtigen Ton“, die exakten Begriffe? Und ist er mit ausreichend Signalwörtern gespickt? Denn erst so wird die Aufmerksamkeit des Lesers hochgefahren: Wenn er merkt, dass ein Text auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Wie Sie die Tonalität Ihrer Zielgruppe treffen, lesen Sie im Textertipp.

 

Vorab: Die „Zielgruppe“ ist immer eine Summe von Einzelpersonen mit einer bestimmten Biografie – und jede Einzelperson liest ganz für sich allein. Es ist persönliche Post, auch wenn Sie gerade 10.000 Mal dasselbe Mailing oder dieselbe E-Mail verschickt haben. Also überlegen Sie: Wer liest? Und kenne ich die Menschen meiner Zielgruppe? Und wie gut passen Produkt und Dienstleistung dazu? Oder: Wie das Angebot inszenieren, um konkreten Bedarf bei der Zielgruppe zu wecken? Nach dem Motto: „Muss ich haben.“ Hier gilt es, die passende Ansprache zu finden. Und Erlebniswelten aufzuspannen.

 

Wanderschuhe, Büro und Berge …

 

Die Grundfrage zum Thema Erlebniswelt lautet: In welchem Rahmen präsentiere ich meiner Zielgruppe mein Produkt? Als Erstes nutzen wir Bildwelten, um das Produkt in seiner typischen Umgebung sichtbar zu machen. Da heißt es, sensibel zu sein. Das Produkt „Wanderschuhe“ passt nicht ins Büro. Wanderschuhe passen eher in eine Umgebung wie Berge, sie passen zur Wanderung oder zu Kletteraufstiegen.

 

Sportliche Wanderschuhe präsentieren sich anders als Wanderschuhe fürs Gebirge. Zu jedem Produkt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, es in eine passende Erlebniswelt zu setzen. Verwenden Sie etwas Zeit darauf, sich diese Erlebniswelt vorzustellen.

 

Was nun die Erlebniswelt für die Grafik, ist die Wahl der richtigen Wörter für den Text. Denn Wörter benennen die Welt und begrenzen sie. Hier gilt: Ein Werbetexter im Dialogmarketing muss verstanden werden, wenn er verkaufen will. Wählt er die falschen Begriffe, kommt keine Bestellung.

 

Wie Sie die richtigen Begriffe treffen …

 

Viele Erwachsene haben zwischen 8.000 und 16.000 Begriffe zum Formulieren zur Verfügung. Das ist der sogenannte aktive Wortschatz. Sie verstehen, wenn Sie lesen, ungefähr 94.000 Wörter. Der passive Wortschatz ist damit zwar deutlich größer als der aktive – doch deckt auch dieser höchstens die Hälfte des Sprachbestandes ab, der nach Expertenmeinung aus über 200.000 Ausdrücken besteht.

 

Der aktive „Sprech“-Wortschatz wird in der Alltagssprache oft gebraucht, ist auch bei niedriger Konzentration präsent und bietet dem Texter Sicherheit bei der Konstruktion einfacher Sätze. Denn sie werden garantiert verstanden! Für Klarheit und hohe Aufmerksamkeit sorgen wiederum weniger häufig verwendete Begriffe, oft im sogenannten „passiven“ Wortschatz gespeichert. Sie rufen exakte Bilder ab, zeichnen scharfe Konturen und bringen konkrete Bilder in unsere Texte.

 

Den kompletten Textertipp lesen Sie hier als PDF.

 

 
Passend zum Thema „Tonalität und Zielgruppen-Sprache“ gibt’s das Lexikon der Wortwelten: Standardwerk und Bestseller jetzt in der 4., überarbeiteten Auflage mit vielen neuen Wortbildern und kreativen Anstößen für bildhafte und verständliche Texte …
 

Das Lexikon der Wortwelten in der 4. Auflage

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