Ihr Textertipp: Januar 2015

Wer führt, verkauft!
So nehmen Sie Ihre Leser an die Hand …

 

Textertipp - VerneinungenEigentlich ist es einfach. Sobald der Blick des Lesers auf Ihre Website, Ihr Mailing, Ihren Prospekt oder Ihren Newsletter fällt, führen Sie ihn bis zur Bestellung. Zuerst durch Bilder, Headlines, Unterstreichungen, denn in der ersten Begegnungsphase mit Texten wird selten gelesen. Das Auge des Lesers zieht zunächst über die Seite und nimmt Bilder, Headlines und Grafiken auf. Ist diese Informationskette interessant genug, beginnt das Lesen – Sie haben den Leser an der Hand. Wie Sie ihn dann gekonnt zur Bestellung führen, verrät Ihnen der Textertipp …

 

Führen Sie durch Satzzeichen

 

Die Zeichensetzung im Werbetext verdient einen genaueren Blick. Zwar bewegen wir uns hier innerhalb „verbindlicher Vorgaben“, doch hin und wieder hilft die bewusste
Zeichensetzung dabei, einen Text für den Leser verständlicher zu machen.

 

Das wichtigste Satzzeichen im Werbetext ist der Punkt. Er markiert das Satzende. Einen Punkt sehen und etwas verstehen ist ein Erfolgserlebnis. Also gönnen Sie Ihren Werbelesern Erfolgserlebnisse. Sie leben davon, dass Ihr Text verstanden wird – und dass Ihre Leser nicht mitten im Satz aufgeben. Denn nur wenn Ihre Zielperson die Vorteile Ihres Angebots
versteht, wird sie kaufen. Deshalb machen Werbetexter manchmal auch einen Punkt vor dem „und“. Und gönnen Ihren Lesern eine Atempause und ein kleines Erfolgserlebnis.

 

Positiv auch der Doppelpunkt. Richtig gebraucht man ihn im Sinne von „denn“ und „nämlich“. Taucht ein Doppelpunkt auf, erhält der Leser einen deutlichen Hinweis im Sinne von „Bleib dran, hier kommt noch was …“

 

Notwendig ist das Ausrufezeichen. Das Zeichen selbst hat Symbolcharakter und sagt: „Achtung, wichtig, tu etwas!“ Ihr Werbetext braucht es für Führungsfloskeln und
Bestellaufforderungen. Aber Vorsicht! Erscheinen zu viele Ausrufezeichen im Schriftbild, erzeugt Ihr Text zu viel Druck. Dann empfiehlt es sich, die ein oder andere Aufforderung einfach mit einem Punkt zu versehen.

 

Bei anderen Satzzeichen ist Vorsicht angebracht: Kommas brauchen wir in der deutschen Sprache, und manche Inhalte brauchen eben eine Nebensatzkonstruktion. Doch sind
Kommas auch immer ein Hinweis darauf, dass Ihr Leser jetzt etwas mehr Mühe hat, den Sinn eines Satzes zu begreifen. Gehen Sie nach dem dritten Komma eines Schachtelsatzes davon aus, dass das Gehirn des Werbelesers mittlerweile mit anderen Dingen beschäftigt ist.

 

Allerdings ist das Komma zum Beispiel für Aufzählungen ein wichtiges Stilmittel, um
Tempo in Ihre Texte zu bringen: „Click“ ist da. Neu, übersichtlich, einfach unglaublich.

 

 

Den kompletten Textertipp lesen Sie hier als PDF.

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